1. Unterboden prüfen.
Der Unterboden muss sauber, hart, eben, fest, rissfrei, glatt und dauerhaft trocken sein - und bleiben! Bei Bedarf Spachtel- oder Ausgleichsmasse und Grundierung auftragen. (Fragen Sie eventuell Ihren Fachverkäufer und beachten Sie die Verarbeitungshinweise).
Auf alte Nutzböden nur direkt verlegen, wenn diese überfall fest mit dem Untergrund verbunden sind. Wenn sich der Altbelag auch nur teilweise löst, muss er vorher samt den Kleberresten komplett entfernt werden.
2. Raum ausmessen.
Der größten Entfernung zwischen den Wänden mindestens 3 cm hinzurechnen. Bei unregelmäßigem Grundriss je nach Abweichung von der Rechtwinkligkeit entsprechend zugeben. 3 cm für jede Naht einplanen, wenn mehrere Bahnen benötigt werden. Bei Belägen mit Rapport (Musterwiederholung) muss die Länge der Bahn ein Vielfaches des Rapportes sein. Wenn die ermittelte Schnittlänge z.B. 4,70 m beträgt und der Rapport mit 100 cm angegeben ist, muss eine Bahnenlänge von 5,20 m (+ halber Rapport) gewählt werden.
3. Bahnen verlegen.
Die Belagsbahnen mindestens eine Nacht vorher im Raum ausrollen. Die Raumtemperatur sollte dabei mindestens 18° C betragen. Vor dem Zuschnitt die Bahnen so zueinander legen, dass die Muster genau übereinstimmen und die Bahnen sich an der Naht überlappen.

Den Belag zuerst an den Wänden entlang schneiden, wie folgende Abbildung zeigt.

4. Nahtschnitt.
Für den nun folgenden Nahtschnitt legen Sie ein dünnes Stahllineal unter den Belag. Mit gerader Klinge schneiden Sie an einem weiteren Lineal entlang beide Bahnen gleichzeitig durch (Doppelnahtschnitt). Wenn Sie vollflächig verkleben wollen, schneiden Sie die Türanschlüsse erst nach dem Kleben passgenau zu.

5. Vollflächig Kleben - Loses Verlegen - Fixieren.
Zum vollflächigen Verkleben die fertig zugeschnittenen Bahnen bis zur Raummitte zurückschlagen. Auf den sauberen Unterboden (gegebenenfalls noch einmal saugen) den Klebstoff mit einem feingezahnten Spachtel gleichmäßig auftragen. Nach der Ablüftzeit die Bahnen in das Klebstoffbett legen und sorgfältig anreiben. Mit der anderen Hälfte des Belages verfahren Sie nun entsprechend (bitte Hinweise des Klebstoff-Herstellers genau beachten!).
Loses Verlegen von Gerflor Bahnenlängen ist bei Raumgrößen von bis zu 20 m² möglich. Nähte sollten dabei mit doppelseitigem, weichmacherbeständigem Klebeband fixiert werden. Trotzdem sind Wellenbildungen nicht ganz auszuschließen.
Soll ein vorhandener Nutzboden nicht beschädigt werden (zu. B. in Mietwohnungen), kann der CV-Belag vollflächig mit spezieller CV-Fixierung (im Fachhandel erhältlich) verlegt werden. Nach Entfernen von Belag und Fixiermittel und gründlicher Reinigung bleibt der ursprüngliche Bodenbelag unbeschädigt.
Unsere Tipps :
Verlegen Sie die Belagsbahnen so, dass sich die Nähte an unauffälligen Stellen befinden!
Wenn Sie einen optimalen Schutz gegen das Eindringen von Putzwasser erreichen wollen, empfehlen wir das Verschweißen der Nähte mit dem Kaltschweißmittel SG 916.
Verlegung von Texline.
Dank seiner besonderen eigenschaften kann Texline direkt auf altem Parkett, Fliesen, alten PVC-Böden etc. verlegt werden.

Eine Vorbereitung des Bodens ist selbst dann nicht erforderlich, wenn dieser uneben ist (gilt für Böden mit Niveau-Unterschieden bis zu 1 mm, Fliesenfugen bis zu 5 mm und Dielenritzen bis zu 3mm).
Verlege-Möglichkeiten :
• Klassische Verlegung mit Kleber.
• Halbfeste Verlegung mit doppelseitigem Klebeband oder Klettband.
Bringen Sie ganz einfach das Klebeband in ca. 1-3 cm Abstand von den Wänden entfernt und unter den Nahtstellen an.

• Lose Verlegung in kleinen Räumen
